Donnerstag, 3. November 2016

no time for nothing

was mich wütend oder traurig oder beides macht. wenn sie zusammenhänge und ursachen erkennt, die ich in all den jahren noch nie gesehen habe. oder verdrängt. but it's okay.
schule läuft vor sich hin. die klausurenphase ist mit den händen zu fassen und ich bin gespannt, wie sich das auf mich auswirkt. ich habe prioritäten gesetzt und ein bisschen rumverlagert, damit ich die phase vielleicht einmal überstehen kann. gesund ist das auf jeden fall nicht. aber ich bin ja auch nicht gesund. und wenn es zeit braucht, dann braucht es zeit. ich habe massiven druck destruktiv zu sein. aber auch das kann man aushalten.
von tag zu tag zu tag zu tag. von deutschstunde zu deutschstunde, von therapiesitzung zur nächsten, von den herbstferien zu den weihnachtsferien. ich beschränke mein denken einzig und allein darauf. es ist kein platz für rittersportsammeln mit clara, für berliner nächte mit der lebensretterin, fürs schreiben. es ist schwer, alles, irgendwie. prioritäten setzen. clara und die lebensretterin gehören zu den wichtigsten menschen in meinem leben, aber. es ist zu viel, irgendwie.
ich schlafe, ich bin in der schule, ich schlafe, ich lese bücher für die schule, ich mache therapiekram, ich mache hausaufgaben, ich schlafe, ich schlafe, ich schlafe. ich bin der müdeste mensch.
und dann bin ich manchmal doch destruktiv
oder ein heulendes süchtiges kind 
das sich die traurigkeit wegnebeln will.
but it's okay.
es wird ja auch irgendwann wieder besser werden.